Die Firma Fischer Computertechnik überzeugte zum einen durch ihr gutes Verständnis für die Prozesse im Maschinen- und Anlagenbau, gerade was das Änderungsmanagement anbelangt. Für uns als Anlagenbauer ist entscheidend, wie wir im Redaktionsprozess mit Änderungen umgehen, denn wir wollen ja die maximale Wiederverwendung der Inhalte erreichen. Wie wird der Kollege, der den Textbaustein erstellt hat, über die Änderung informiert und was passiert bei der Versionierung mit Betriebsanleitungen, in denen die ursprüngliche Version enthalten ist? Solche Vorgänge muss der Hersteller verstehen und in seinem Redaktionssystem abbilden können.
Für das XML-Redaktionssystem TIM-RS sprachen zum anderen die überzeugenden Referenzkunden und die Tatsache, dass keine größeren Anpassungen und Zusatzprogrammierungen erforderlich waren, um die Anforderungen des Lastenheftes umzusetzen. Unsere Philosophie ist es, so nahe wie möglich am Standard zu bleiben, um Probleme bei Software-Updates zu vermeiden.
Ein weiteres Argument für das Redaktionssystem TIM-RS war, dass es nicht auf eine bestimmte DTD (Document Type Definition) für die Strukturierung der Inhalte festgelegt ist, sondern als eines der ersten Redaktionssysteme überhaupt unsere Strukturierungsmethodik mit PI-Mod, der innovativen, federführend von Prof. Wolfgang Ziegler, Hochschule Karlsruhe, initiierten
Standard-Struktur für den Maschinen- und Anlagenbau, abbildet.